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ZiZ Göttingen, Zahnarzt in Göttingen
Zahnarzt in Göttingen, ZiZ, Gemeinschaftspraxis Dr.Carsten Rien und Dr.Stephan Klotz

CMD-Therapie in Göttingen: Funktionsdiagnostik und -therapie

Was versteht man unter CMD?

Eine zahnärztliche Funktionsdiagnostik und ggf. Funktionstherapie wird beim Auftreten von Symptomen einer cranio-mandibulären Dsyfunktion (CMD) notwendig.

CMD (cranio-mandibuläre Dsyfunktion) betrifft alle Altersgruppen

Hinter CMD verbirgt sich ein Symptomenkomplex, der Menschen aller Altersgruppen betrifft. Schätzungsweise leiden über 25% der Bevölkerung unter behandlungsbedürftigen CMD-Symptomen, die von empfindlichen Zähnen, Zahnschmerzen über Kopfweh, Nacken- und Rückenschmerzen bis zu Migräne oder Tinnitus reichen. Das Auffinden der Ursache für eine CMD ist häufig sehr komplex, da sie nicht im Bereich des Kauorgans liegen muss. Daher ist in vielen Fällen eine interdisziplinäre Zusammenarbeit von Orthopäden, Osteopathen, Physiotherapeuten, HNO-Ärzten, Psychologen und Schmerztherapeuten notwendig. Wir bieten Ihnen ein entsprechendes CMD-Netzwerk in Göttingen an.

Grundlage einer CMD ist eine muskuläre Verspannung der Kau-, Kopf- oder Gesichtsmuskulatur.

Beissschiene zur CMD Behandlung
Beissschiene zur CMD Behandlung

Hauptrisikofaktoren sind Okklusionsstörungen und psychoemotionaler Stress.

Was ist eine Okklusionsstörung?

Eine Okklusionsstörung bedeutet ein gestörtes Zusammenspiel der Zähne von Ober- und Unterkiefer - es kommt zu einem „falschen Biss“. Dabei können kleinste Veränderungen am Kauapparat bereits zu einer erheblichen Fehlfunktion führen. Abnutzung der Zähne durch Knirschen, Zahnlücken, Zahnkippungen, schlecht angepasster Zahnersatz oder insuffiziente kieferorthopädische Behandlungen können dafür verantwortlich sein, dass die Zähne nicht mehr korrekt zusammenpassen. Psychoemotionaler Stress und Störungen der Okklusion führen v.a. zu nächtlichen Knirschen und Pressen mit den Zähnen. Man bezeichnet dieses als Bruxismus.

Eine gestörte Okklusion oder Bruxismus führen zu einer Fehlbelastung der Kiefergelenke mit unnatürlich hoher Beanspruchung und Verspannung der umliegenden Muskulatur. Eine dauerhafte Fehlbelastung kann über neuromuskuläre Mechanismen zu einer Fehlkoordination der Muskelaktivitäten durch das Zentralnervensystem führen (muskuläre Hyperaktivität) und damit auch Schmerzen und Beschwerden in anderen Regionen des Stütz- und Bewegungsapparates (v.a. am Rücken) hervorrufen.

Liegen Anzeichen einer CMD vor, sollte mittels Funktionsanalyse der Biss kontrolliert werden. Zeigt sich als Ergebnis ein Fehlbiss, sollte einen Therapie mit Aufbissschienen eingeleitet werden. Auch bei Anzeichen von Zähnepressen und –knirschen (Bruxismus) sollte eine Schienentherapie zum Schutz der Zähne und Kiefergelenke erfolgen.

Ich berate Sie gerne.